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Also, da muss ein bischen ausholen. Ich habe angefangen mich für Otter, bzw. Marderartige zu interessieren, nachdem ich in England ein Büchlein über einen Otter gelesen hatte. Das Buch hieß „The otters tale“ von Gavin Maxwell und ist eigentlich ein Kinderbuch. Die Story gibt es auch noch für Erwachsene und heißt „Ring of Bright Water“. Es geht dabei um den Schriftsteller und sein Leben mit einem Otter namens Mijbil. Ein Jahr später war ich wieder in England und besuchte dort ein Otter Health Center, wo verletzte oder geschwächte Otter wieder aufgepäppelt werden. Ich fand die Tiere einfach nur klasse, war mir aber auch bewusst, dass ein Otter ganz sicher kein Haustier ist. Ein paar Jahre später sah ich dann bei einem TA zum erstenmal ein Frettchen und fand die Ähnlichkeit mit Ottern verblüffend.
Als dann leider meine Chinchilladame Jeanie über die Regenbogenbrücke gehen musste stand für mich fest, dass ich auf alle Fälle Frettchen haben wollte. Also wurde kurzerhand der Chinchillakäfig zu einer Frettchenvilla umgebaut und dann zogen Nicki und Joey bei mir ein. Die Beiden waren Geschwister und Abgabis. Leider habe ich damals den typischen Anfängerfehler gemacht und auf Welpen bestanden, was ich in den nächsten Monaten mehr als einmal bereut habe. Sowohl Nicki als Joey tackerten nach Herzenslust und meine Hände und Arme sahen meistens so aus als hätte ich ein Rudel Wildkatzen zu Hause anstelle von 2 Freggels.
Trotzdem hatte mich das Frettchenfieber gepackt und 8 Monate später zog Fuchur ein, der kleinste und verspielteste Rüde den man sich vorstellen kann. Nach Fuchurs Einzug besserte sich auch das Verhalten von Nicki und Joey sehr, sodass ein Jahr später dann Mogli einziehen durfte. Und wieder ein Jahr später kamen dann Maggy und Sam.
Leider sind von der 6er Bande schon 5 über die Regenbogenbrücke gegangen, aber ein Leben ohne Freggels kann ich mir nicht mehr vorstellen.
LG Sibylle
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